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    <updated>2026-04-16T01:31:58+02:00</updated>
    
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            <title type="text">So findest du die passenden (MTB-)Griffe</title>
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                                            Den passenden MTB-Griff für sich zu finden kann zu einer echten Grundsatz-Diskussion werden. Doch am Ende kommt es ganz darauf an, welchen Griff du persönlich am besten findest. Deswegen haben wir am Beispiel von ODI einen kleinen Überblick darüber erstellt, wie viele verschie...
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                   Den passenden MTB-Griff für sich zu finden kann zu einer echten Grundsatz-Diskussion werden. Doch am Ende kommt es ganz darauf an, welchen Griff du persönlich am besten findest. Deswegen haben wir am Beispiel von ODI einen kleinen Überblick darüber erstellt, wie viele verschiedene Griffe es fürs Mountainbike gibt und wie du den passenden für dich findest.   
   Zu nächst müssen wir aber eine Grundsatzfrage klären: Warum sind passende Griffe überhaupt wichtig?   
  Es ist im Prinzip wie mit jedem anderen Teil am Fahrrad: Der richtige Griff kann den Komfort auf dem Fahrrad signifikant erhöhen. Dazu kommt, dass Griffe einer der drei Kontaktpunkte zwischen dir und deinem Fahrrad sind. Deine Füße stehen auf dem Pedal, dein Hintern sitzt (bergauf) auf dem Sattel und deine Hände greifen den Lenker. Was zwischen dir und dem Lenker steckt, kann also maßgeblich dazu beitragen, wie wohl du dich auf deinem Fahrrad fühlst.  
   
  Mit deinen Armen und deinem Oberkörper bestimmst du die Richtung, verlagerst dein Gewicht und dämpfst die Schläge, die von unten kommen. Deshalb tauchen meistens die ersten Müdigkeitserscheinungen in den Armen auf – und der berüchtigte “Armpump” ist die Folge.  
   Folgende Faktoren solltest du bei der Wahl deines Griffs berücksichtigen:   
 
   Einsatzbereich   
   Material   
   Oberfläche   
   Durchmesser   
   Länge   
   Komfort vs Performance   
   Lock-On oder kein Lock-On?   
 
 &amp;nbsp; 
   Einsatzbereich   
  Mountainbiken ist nicht gleich Mountainbiken – fährst du am liebsten Cross-Country, Trail oder Enduro? Oder bist du eingefleischter Downhiller? Es gibt für jeden Einsatzbereich das passende Bike und auch den passenden Griff. Beim Cross-Country geht es um Performance: jedes Fünkchen Kraft, die in das Fahrrad investiert werden, müssen in Schnelligkeit übertragen werden. Das gilt auch (und besonders) für Griffe. Besonders dicke und weiche Griffe werdet ihr also selten an XC-Pfeilen finden. Im Bereich Trail, All Mountain oder Enduro kann man problemlos zu weicheren, komfortableren Griffen greifen, um die Schläge von unten zusätzlich zum Fahrwerk abzufedern. Geht es aber in den Race-Bereich (egal ob Enduro oder Downhill) kann es sein, dass ein weicherer, dickerer Griff sich zu schwammig anfühlt. Aaron Gwins Signature Griff z.B. ist sehr dünn mit einer verhältnismäßig harten Gummimischung. Der erste Ansatzpunkt, wenn es um die Griffwahl geht, ist also als erstes, wo und wie du dein Bike am meisten bewegst.  
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   Das passende Material&amp;nbsp;   
 
   Schaumstoff:  Schaumstoffgriffe wie der ODI F1 sind besonders unter XC-Fahrern beliebt, weil sie nicht nur besonders leicht und günstig sind, sondern auch gute Dämpfungseigenschaften besitzen ohne zu schwammig zu werden und so für eine direktere Kraftübertragung sorgen. Leider haben sie aber eine sehr kurze Lebensdauer.  
   Gummi:  Der Klassiker unter den Griffen. Es gibt Gummimischungen wie Sand am Meer, die von besonders weich bis steinhart reichen. Weicheres Gummi dämpft besser, kann aber für ein schwammiges Gefühl sorgen und sich schneller abnutzen. Härteres Gummi ist langlebiger und direkter, dafür aber weniger komfortabel.  
    ODI A.I.R.E . – das Beste aus beiden Welten: die neue A.I.R.E.-Technologie von ODI vereint die Eigenschaften von leichtem Schaumstoff und haltbarem Gummi. Den neuen ODI Dreadlock haben wir schon ausprobiert und ein erstes Fazit präsentiert. Am besten glänzt der Dreadlock aber als leichter, griffiger Cross-Country Griff.  
 
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 Schaumstoff: leicht, günstig und komfortabel 
 Gummi: dem Material sind keine Grenzen gesetzt 
 A.I.R.E.: leicht wie Schaumstoff, griffig wie Gummi 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
   Die passende Oberfläche   
  Eine feine diamantförmige Struktur sorgt für guten Grip auch bei schwitzenden Händen, nutzt sich aber recht schnell ab. Feine Lamellen wie am ODI Longneck, einer der beliebtesten Griffe, sorgen für bessere Dämpfung, können für Rennfahrer eventuell zu schwammig sein. Deswegen bevorzugen Rennfahrer meistens ein härteres Profil.  
  Oft werden auch verschiedene Oberflächen und Einkerbungen kombiniert, um den Komfort zu erhöhen. Der ODI Elite Pro hat oberhalb und unterhalb des Griffs ein zusätzliches Waffelmuster um für besseren Halt an den Fingern zu sorgen. Die Schaumstoffgriffe F.1 und den Dreadlock gibt es mit Einkerbungen für die Finger, für mehr Griffsicherheit.  
  Im Bereich Oberfläche sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: von Marken-Logos wie SDG oder Yeti oder sogar Griffe in Form der berühmten Vans-Sohle. Funktionell machen diese verschiedenen Muster keinen großen Unterschied – im Gegensatz zu der Platizerung der jeweiligen Einkerbungen und Formen, die speziell dafür gemacht sind, besseren Grip an den Händen zu haben.  
 &amp;nbsp; 
   Der passende Durchmesser   
  Jeder Lenker hat einen Durchmesser von 22,2 mm (am Griffende), für Griffe gibt es aber nochmal verschiedene Durchmesser – die gängigsten liegen zwischen 30 und 35 mm. Nicht jeder hat gleich große Hände, also kann auch nicht für jeden der gleiche Durchmesser passen. Ich zum Beispiel habe zwar schmale Hände aber sehr lange Finger, deswegen brauche ich einen breiteren Griff (33 mm) damit ich genügend Grifffläche habe.  
  Manche mögen aber auch breite Griffe trotz schmaler Hände und andersherum, es kommt also bei der Breite ganz auf die persönliche Vorliebe an. Deswegen kann es nicht schaden, auch mal eine andere Griffbreite auszuprobieren. Grundsätzlich gilt aber, je breiter der Griff, desto mehr Kraft braucht man zum Festhalten. Deswegen bevorzugen viele eher einen dünneren Griff.  
     
 &amp;nbsp; 
   Die passende Länge   
  Auch was die Länge betrifft, gibt es natürlich Unterschiede. Grundsätzlich empfiehlt es sich fürs Mountainbike kürzere Griffe zu wählen, damit man die Schalt- und Bremshebel schnell gegriffen hat. Trotzdem gibt es verschiedene Längen: die gängigsten sind 130 mm, 135 mm &amp;amp; 142 mm. Die beliebteste Länge ist 135 mm, nicht zu kurz und nicht zu lang.  
  Wer lieber am Rand vom Griff greift, für den empfiehlt sich ein kürzerer Griff, am besten ohne Klemmring. Wer lieber in der Mitte des Griffs greift, der kann auch eine längere Version ausprobieren. Der Aaron Gwin Signature Griff z.B. hat 142 mm Länge. Es gibt auch Griffe mit verschiedenen Längen links und rechts, falls man eine Drehgriff-Schaltung fährt.  
 &amp;nbsp; 
   Komfort vs Performance   
  Es gibt nicht umsonst Hersteller wie SQLab, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, den perfekten ergonomischen Griff für jede Art von Radfahren zu finden. Es gibt etliche verschiedene Formen und Ausführungen, um die Hand so gut es geht zu entlasten. Ovale Griffe, Flügelgriffe, Griffe mit verschiedenen Durchmessern vorn und hinten… die Liste ist unendlich. Im sportlichen Einsatz ist die größte Schwierigkeit, den Spagat zwischen Performance und Komfort zu schaffen. Deswegen konzentrieren sich die Griffe von ODI auf zwei Dinge: bester Grip für die Finger (Performance) und die Entlastung der Handflächen (Komfort).  
  Das kann man erneut am ODI Dreadlock am besten erkennen: er hat an der Stelle, wo der Griff auf den Ulnarnerv trifft, auf die Plastikhülle verzichtet und “polstert” die Hand somit zusätzlich. Und über die Aussparungen für die Finger haben wir bereits gesprochen.  
    Moment mal, mein Griff ist kaputt! Nein keine Sorge, das muss so!   
   Lock-On oder kein Lock-On?   
  Eigentlich ist so gut wie jeder Griff am Mountainbike irgendwo mit einer Schraube versehen, die ihn befestigt. Kunststücke mit WD40 oder Spiritus um Griffe zu montieren, sind nur noch die Ausnahme. Aber das klassische Lock-On System hat seine Tücken: wer seinen Griff gerne weit außen greift, hat ein kaltes, hartes Stück Metall, das in die Hand drückt. Aber auch die, die mittig greifen, geraten immer wieder an den Klemmring, statt an Gummi. Deswegen ersetzt ODI Stück für Stück die äußere Klemmschelle aller Griffe durch stabiles, weiches Plastik und klemmt den Griff nur noch mit einer Schraube – praktisch und komfortabel.  
    Nur noch eine Klemmschelle macht die Griffe schon ODI noch praktischer und komfortabler   
   Probieren geht über studieren!    
  Falls du noch nie darüber nachgedacht hast, ob du eigentlich den passenden Griff an deinem Fahrrad hast, dann entschuldigen wir uns im Voraus für die neue Baustelle. Aber dann hättest du auch nicht auf diesen Artikel geklickt, oder? Denk das nächste Mal doch einfach mal an uns, wenn du neue Griffe brauchst und probier mal was Neues. Oder vielleicht hast du ja auch erkannt, dass du schon den perfekten Griff an deinem Bike hast.  
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                            <updated>2022-04-21T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Von Blendern und Leuchten</title>
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                                            Später hell, früher dunkel: Jetzt brauchst du gutes Licht am Rad. Und die richtige Einstellung, damit du sicher unterwegs bist. Wir zeigen dir wie!
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                <![CDATA[
                   Später hell, früher dunkel: Jetzt brauchst du gutes Licht am Rad. Und die richtige Einstellung, damit du sicher unterwegs bist. Wir zeigen dir wie!    
  Wenn du schon länger Biker bist, kannst du dich noch an die (dunklen) Zeiten mit Halogen-Funzeln erinnern. Wer in dieser grauen Vorzeit gutes Licht und gute Sicht(barkeit) haben wollte, der wurde vom Gesetzgeber fast zwangsläufig in die Illegalität getrieben: Denn StVZO-konformes Licht wurde seinem Namen nicht gerecht und alles, was ordentlich brannte, erhielt die sogenannte K‑Nummer nicht.  
   Illegal, legal, nicht egal    
  Kein K‑Zeichen, keine legale Inbetriebnahme in Deutschland. Daran hat sich im Prinzip nichts geändert. Außer, dass sich die Lichttechnik durch LED massiv verbessert und der Gesetzgeber einige Regeln geändert hat. So ist etwa Akku-Beleuchtung bereits seit 2013 legal. Seit 2017 gibt es auch genaue Regelungen für die Beleuchtungsstärke von Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht oder Bremslicht, die basierend auf den Regelungen für Kraftfahrzeuge wie Traktoren sind.  
      LED sei Dank: neue Technologien haben eine sinnvolle StVZO-Regelung möglich gemacht. Foto: Lezyne    
  Du kannst also so helles Licht wie noch nie an dein Rad schrauben. Frontscheinwerfer wie die neue „LED Power Pro 115+ StVZO“ von Lezyne oder das „Lv3“ von Voxom bieten helles weißes LED-Licht, das die Straße oder den Trail großflächig ausleuchtet.  
   Auf den Winkel kommt es an   
  Die Kehrseite: Die Leuchten sind heute so leistungsstark, dass sie schlecht eingestellt biestig blenden können. Für die korrekte Einstellung im Straßenverkehr kommt es meist nur auf wenige Grad an. Zu hoch justiert und die Frontleuchte leuchtet dem Gegenverkehr direkt in die Augen. Das ist aber laut StVZO verboten. Daran müssen wir Radfahrer uns erst noch gewöhnen.   
  Früher hat es keinen gestört, wenn die Lampe falsch den Himmel ausleuchtete. Sie war so schwach, dass sie ohnehin keinen hätte blenden können. Heute hast du die Pflicht, dass deine Frontlampe richtig steht.  
     Die Funzel am Kopf darf man nicht mehr im Straßenverkehr nutzen, sie kann andere Verkehrsteilnehmer blenden. Macht Sinn, oder? Foto: Lezyne   
  Das ist gar nicht so schwer: Gute Scheinwerfer haben eine klar definierte Hell-Dunkel-Grenze. Wenn diese Kante auf der Straße gut erkennbar ist, dann blendest du auch niemanden. Der hellste Bereich der Frontleuchte sollte etwa zehn Meter vor dem Rad auf der Straße liegen. Das gilt für Dynamo- wie Akkubeleuchtung. Bei letzteren solltest du bei jedem Anschalten kurz einen Check durchführen, denn die Halter verdrehen sich beim Montieren der Leuchte gerne mal. Und das kann bereits den Unterschied zwischen guter Sicht und fiesem Blender ausmachen.  
     Leuchten nicht blenden, so lautet die Devise. Foto: Lezyne   
   Ein Tipp, um unterwegs die richtige Einstellung zu checken:  Achte drauf, ob deine Leuchte reflektierende Straßenschilder und Autokennzeichen in großer Entfernung erreicht, dann biste wahrscheinlich bereits ein Blender…   
  Abschließend noch ein Tipp für Zuhause: Es lohnt, den Scheinwerfer ab und zu abzuwischen, denn Dreck auf dem Glas sorgt für schlechteres Licht … ein feuchter Lappen genügt dafür!  
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                            <updated>2021-11-11T09:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Diese 5 Fahrrad-Teile solltest du regelmäßig checken</title>
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                                            Es gibt ein paar Dinge am Fahrrad, die sollte man regelmäßig überprüfen, damit dein Drahtesel immer einwandfrei läuft. Wir haben die wichtigsten 5 aufgezählt und geben euch ein paar Tipps mit dazu, wie ihr vieles auch Zuhause wieder reparieren könnt.
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                  Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad als neues Hobby oder lassen die alte Leidenschaft wieder aufleben. So lästig und zermürbend wie sich die Corona-Pandemie mittlerweile anfühlt, finden wir es besonders schön, eine neue Sache zu entdecken, die uns allen ein bisschen mehr Spaß in den Alltag zaubert. Und besonders viel Spaß macht es natürlich, wenn das Fahrrad immer einwandfrei läuft. Deswegen solltest du auf diese 5 Dinge besonders achten.  
   1. Deine Schaltung    
  Deine Schaltung hat schon immer ein bisschen gezickt, aber so schlimm war es nie, dass du dich mal damit beschäftigt hast? Oder sie lief immer einwandfrei und auf einmal nicht mehr so rund? Dann ist es Zeit, deine Schaltung genauer unter die Lupe zu nehmen. Was du dafür brauchst: ein Innensechskant-Set, eine SRAM B‑Gap Lehre (wenn du einen 12-fach Antrieb von SRAM fährst) und ein bisschen Fingerspitzengefühl.  Aber, Achtung!  Die Schaltung selbst einzustellen erfordert Geduld und Zeit. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, ist es immer die bessere Wahl, die Werkstatt deines Vertrauens aufzusuchen!  
   Hier gibt es ein sehr hilfreiches Video dazu, in dem Max von SRAM euch erklärt, wie es richtig geht:   
    
   Mehr Infos zum B‑Gap Tool:   
    
 &amp;nbsp; 
   2. Dein Schaltzug   
  Manchmal hilft auch das penibelste Einstellen nichts, dann muss wahrscheinlich ein neuer Schaltzug her. Hier ist eine kleine Kurzanleitung, aber wir werden euch in Zukunft bestimmt eine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben.   
  Zuerst schaltest du in den schwersten Gang und lockerst die untere Schraube an deinem Schaltwerk – jetzt ist der Schaltzug nicht mehr auf Spannung und kann problemlos getauscht werden. Jetzt schraubst den Schalthebel von deinem Lenker und schraubst du den Deckel von deinem Schalthebel ab. Dort wirst du den Anfang deines Schaltzugs in Form eines Knopfes sehen. Den kannst du herausziehen, bis der Schaltzug aus der Schalthülse entfernt ist.   
  Den neuen Schaltzug wieder durch die Schalthülse schieben, bis das untere Ende am Schaltwerk angekommen ist. Achte besonders gut darauf, dass der Zug am Schaltwerk richtig verlegt ist. Schaltzug kürzen, nur handfest anziehen und mit der Schraube wieder befestigen. Das Ende des Schaltzugs mit einer Endkappe abdecken. Fertig!  Auch hier gilt: wenn du dir das nicht zutraust, kontaktier die Werkstatt deines Vertrauens!   
   Geheimtipp: Den Verlauf des Schaltzugs vorher fotografieren und mithilfe des Bildes verlegen.   
      Nachdem du in den schwersten Gang geschaltet hast, kannst du diese Schraube lösen, bis du den Schaltzug entfernen kannst.  Die Hülse am Ende wird natürlich vorher abgeschnitten.   
  Wenn du deinen SRAM-Schalthebel abmontiert hast, entdeckst du in der Mitte der Oberseite eine kleine Schraube.  Mit dieser kannst du die Abdeckung entfernen. 
  Keine Angst vor diesem Anblick - das einzige, was du brauchst, ist diesen Knopf.  Das ist der Anfang des Schaltzugs, den du einfach herausziehen kannst. 
   Mithilfe eines Fotos kannst du dir merken, wie der neue Schaltzig richtig verlegt wird.  Wichtig: den neuen Schaltzug nur handfest befestigen, man muss nicht feste dran ziehen. 
 &amp;nbsp; 
   3. Deine Kette   
  Wohl eins der Dinge, die man viel zu selten macht und am Ende sehr viel Geld kosten: die Kette überprüfen. Denn diese leiert unter der Tretbelastung mit der Zeit aus und zieht damit auch die restlichen Teile des Antriebs in Mitleidenschaft. Im schlimmsten Fall musst du also alles einmal tauschen – statt nur der Kette.   
  Also lieber gleich zur Kettenlehre greifen und in ein paar Sekunden Klarheit haben. Wenn die Lehre so wie auf dem Bild nicht komplett in der Kette versinkt, ist alles noch im grünen Bereich. Sobald die Kettenlehre komplett reinpasst, ist es höchste Zeit für eine neue Kette. Am besten sollte man also schon die Kette wechseln, wenn die Lehre schon ein bisschen in die Kette rutscht (bei dem 0,75 % Wert).   
   Geheimtipp: zu einer gehärteten Kette greifen. Die Ketten aus den SRAM-Gruppen XX1 und X01 sind mit einem besonderen Härte-Verfahren veredelt und halten so deutlich länger. Sie kosten zwar auch mehr, sind aber die Investition absolut wert.   
   
  Fällt die Lehre bei 0,75% in die Kette, am besten bereits austauschen. Bei 1,00% ist bereits höchste Zeit! Also immer regelmäßig überprüfen. 
  Dank dem SRAM-Kettenschloss ist das Kettewechseln ein Kinderspiel. 
   4. Deine Reifen   
  Sind die Stollen runter, kündigen sich irgendwo Risse an, ist vielleicht Zeit für einen Neuen? Ja, Reifen tauschen kann eine wirklich nervenaufreibende Gelegenheit werden. Aber besser, als mit einem Plattfuß im Wald zu stehen und das Loch im schlimmsten Fall gar nicht mehr reparieren zu können, oder? Dieses Exemplar muss ganz dringend ausgetauscht werden – nach einem langen Sommer in den Alpen macht selbst der beste Reifen irgendwann schlapp.  
    Ein paar Abfahrten würde dieser WTB Vigilante vielleicht noch aushalten... aber auch das wars dann auch.   
   5. Deine Bremsbeläge   
  Es mag kompliziert aussehen, aber Bremsbeläge checken und wechseln ist ein Kinderspiel. Bei Scheibenbremsen ist es nur ein Schräubchen das gelöst werden muss, sowie eine kleine Sicherungsklammer. Bei manchen Modellen ist es sogar nur eine Klammer, die man aufbiegen und herausnehmen muss. Dann können die Bremsbeläge einfach herausgenommen und bei Bedarf getauscht werden.   
  Bei Bremsschuhen für Felgenbremsen ist es ein bisschen aufwendiger: erst die Bremse aushängen, dann beide Bremsschuhe lösen, die neuen wieder dran schrauben und die Bremse wieder einstellen. Im Zweifelsfall gilt also immer: zum Händler des Vertrauens gehen und einen Fachmann an die Arbeit lassen.  
 &amp;nbsp; 
   Nur nochmal zum Mitschreiben: überprüfen heißt nicht, dass du sie auch selbst austauschen oder reparieren musst. Wichtig ist nur, dass du weißt, wann es Zeit ist, zu handeln. Ob du das am Ende selbst machst oder dein Fahrrad lieber in die Werkstatt bringst, das entscheidest du ganz allein! Uns liegt es am Herzen, dass dein Drahtesel allzeit bereit ist.   
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                            <updated>2020-06-02T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">WTB Riddler &amp; WTB Byway: Duell der Alleskönner </title>
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                                            Der WTB Riddler und der WTB Byway sind die beliebtesten Reifen im Gravel-Bereich. Und das nicht ohne Grund: die Profile der Reifen können so ziemlich jeden glücklich machen, der auf der Suche nach dem perfekten Alleskönner ist. Aber beide glänzen auf ihre eigene Art und Weise ...
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                  Wenn man älter wird, passieren plötzlich komische Dinge: zum Beispiel erkennt man, dass Schutzbleche, ein Gepäckträger und Licht an einem Fahrrad ziemlich praktisch sind. Wenn man bis jetzt die meiste Zeit auf einem vollgefederten Mountainbike mit breiten Reifen verbracht hat, das mehr kostet als mein erstes Auto, ist das schon eine ganz schön überraschende Erkenntnis.  
  Denn auch das Pendelrad, das Alltagsrad oder die “Stadtschlampe” war bis jetzt ein zusammengewürfeltes Reste-Bike aus Mountainbike-Teilen und war somit praktisch selbst ein Extremsport-Gerät, das mit Alltagstauglichkeit sehr wenig zu tun hat.  
  Aber den Fahrrad-Enthusiasten mit Liebe zum Detail bekommt man niemals aus mir raus. Ein Rad von der Stange? Nicht mit mir. Als ich also meinen neuen Begleiter auf zwei Rädern auspackte, war klar: da muss noch einiges dran gemacht werden, bis es perfekt für mich ist.  
 &amp;nbsp; 
  Bevor es aber an die schönen und teuren Sachen geht, hat eine andere Frage erstmal Vorrang: was ist das erste Teil, das ausgetauscht werden muss, um man das Beste aus seinem Rad herauszuholen?  
 &amp;nbsp; 
  Die meisten haben darauf die gleiche Antwort: Reifen. Deswegen sind Kompletträder von heute selbst in den günstigsten Ausstattungsvarianten mit sehr guten Reifen ausgestattet – eine tolle Entwicklung. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich nur bei WTB den perfekten Allrounder dafür finden könnte, was ich mit diesem Rad eigentlich machen will: Gravel-Abenteuer und tägliche Wegstrecken.  
     Wie sieht der perfekte Allrounder aus? Das ist für jeden unterschiedlich.   
 &amp;nbsp; 
   Die Auswahlkriterien   
  Mein Partner und ich haben uns beide ein Gravelbike mit “Commuter-Upgrade” zugelegt, also inkl. Schutzblech, Licht und Gepäckträger. Das Bike soll aber nicht nur im Alltag zum Einsatz kommen, sondern auch auf größeren Touren ohne Umbaumaßnahmen Spaß machen. Da wir die meiste Zeit aber unspektakuläre Ausfahrten zur Arbeit oder zum Supermarkt machen, muss der Reifen hauptsächlich dafür geeignet sein. Folgende Kriterien habe ich für meine Auswahl getroffen:  
 
  34 – 37 mm Breite, damit die Schutzbleche montiert bleiben können  
  700 C Laufradgröße  
  wenig Rollwiderstand für den Alltag  
  Grip auf Schotter und Trails Tubeless geeignet  
 
 &amp;nbsp; 
  Die zwei Reifen, die diese Kriterien am besten erfüllen sind der WTB Riddler und der WTB Byway. Beide können als Allrounder genutzt werden, spielen ihre Stärken aber auf ihre eigene Art und Weise aus. Also haben wir unsere Bikes als Versuchskaninchen bereitgestellt, um die unterschiedlichen Eigenschaften der Reifen zu demonstrieren.  
      
  Links Riddler, rechts Byway - zwei Allrounder mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften  
   WTB Byway – Grip, wo man ihn braucht   
  Da Sebastian jeden Tag mit seinem Bike durch die Stadt zur Arbeit pendelt, außer wenn gerade Corona herrscht, wäre ein vollwertiger Gravelreifen ein bisschen übertrieben – vor allem, weil es auf dem Rückweg täglich über 100 Höhenmeter wieder bergauf geht. Deswegen fiel die Wahl sofort auf den WTB Byway, denn durch das glatte Profil in der Mitte des Reifens hat man deutlich weniger Rollwiderstand auf Asphalt. Zum Glück gibt es den Reifen seit kurzem in 700C mit 34 mm Breite, das passt genau.  
     
 &amp;nbsp;Das Profil des WTB Byway spricht Bände. Das hier ist die 34mm Version. 
 &amp;nbsp; 
  Für den nötigen Grip, wenn es abseits der Straßen geht, sorgt die Kombination aus weicherer Gummimischung und den Außenstollen – so dämpft der Reifen deutlich besser, wenn es rumpelt und bietet den nötigen halt in Kurven und auf losem Untergrund. Also auch der perfekte Begleiter für Langstreckentouren, wo man jeglicher Art von Untergrund begegnen wird, aber auch viele Kilometer am Tag schaffen möchte.  
 &amp;nbsp; 
  Wenn dein Bike alles können soll, von Pendeln bis Gravel-Abenteuer – dann ist der Byway die richtige Wahl für dich.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Riddler – Grip in allen Lebenslagen   
  Ich pendle nicht jeden Tag und bin eher der zurückhaltende Typ – ich bremse meist ein bisschen mehr als vielleicht nötig, aber dafür fühle ich mich auf der sicheren Seite. Schotter ist für mich eigentlich der schlimmste Untergrund, weil ich dem Grip nicht einschätzen kann und vor allem, wenn es in die Kurve geht, bin ich besonders verunsichert. Mir kommt der Riddler also gerade recht, weil er genau in diesen Situationen besonders glänzt und ich mich auf den Reifen verlassen kann, statt zur Bremse zu greifen.  
   
  Der WTB Riddler in 37 mm Breite. Die mittigen Stollen rollen gut genug für den Alltag, das allgemeine Prodil ist aber für den Einsatz im Wald gemacht.  
  Das Profil des Reifens rollt trotzdem gut genug, um damit auch problemlos im Alltag klarzukommen, doch er bietet die Extraportion Sicherheit, wenn es weg von der Straße und auf die Schotterpisten und Trails geht.   
  Bei Langstrecken macht sich das gröbere Profil natürlich bemerkbar, ein paar Pedaltritte müssen es schon sein, um ein gewisses Tempo zu halten. Aber das nehme ich für den exzellenten Grip im Wald gerne in Kauf. Der Riddler ist nicht umsonst der absolute Kassenschlager von WTB – weil er im Wald alle seine Stärken ausspielen kann und für richtig viel Spaß sorgt. Wer noch mehr davon will, kann seit neustem auch zum neuen WTB Raddler greifen.  
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  Wenn du das Glück hast, deinen Arbeitsweg auf Trails und Schotter bestreiten zu können: herzlichen Glückwunsch, du hast den Jackpot gezogen! Der Riddler wird dein täglicher Begleiter&amp;nbsp;sein.  
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   Am Ende entscheidest du!   
  Es gibt doppelt so viele verschiedene Reifen, wie es verschiedene Fahrstile und Radsportarten gibt. Man kann es also problemlos zur Wissenschaft machen den perfekten Reifen für sich zu finden – was wir werden in diesem Blog mit Sicherheit auch noch tun werden. Denn viele unterschätzen den Stellenwert eines richtig guten Reifens und wie viel Unterschied diese Auswahl machen kann. Deswegen gilt auch hier mal wieder: der Aufwand lohnt sich! Welche Kriterien sollte ein Reifen für dich erfüllen?  
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